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Mobilitätsportal für behinderte Reisende

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Begriffserklärungen (Glossar)

3S-Rufsäule
Nahaufnahme 3S-Rufsäule - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken 3S-Rufsäulen ermöglichen die Kontaktaufnahme mit der 3S-Zentrale über Sprache und sind bundesweit einheitlich aufgebaut.
Jede Rufsäule ist circa 2 m hoch, 60 cm breit und von oben nach unten mittig in zwei farblich unterschiedliche Bereiche aufgeteilt. Insgesamt sind drei runde Knöpfe zum drücken vorhanden.
Die rechte Seite ist dunkelblau hinterlegt; dort befindet sich etwa in Brusthöhe ein gelber Knopf "Info". Darüber können bei der 3S-Zentrale Informationen abgerufen werden.
Auf der linken Seite befindet sich auf gleicher Höhe ein roter Knopf mit der Beschriftung "SOS". Hierüber können Reisende einen Notruf oder Hilferuf über die 3S-Zentrale absetzen. Dieser Bereich ist rot hinterlegt.
Im Unteren Bereich befindet sich mittig in Hüfthöhe ein blauer Knopf mit einem Rollstuhlsymbol. Hierüber können Rollstuhlfahrer (und Mobilitätseingeschränkte) Hilfe und Informationen anfordern.
Foto von Marco Krings (24.09.2005): 3S-Säule im Hauptbahnhof Münster
3S-Zentrale
3S steht für "Sauberkeit, Service und Sicherheit". Dieses Konzept wurde von der Deutschen Bahn AG ins Leben gerufen, um dem Reisenden an kleinen und großen Bahnhöfen rasche Hilfe über Sprachkontakt mit einem Mitarbeiter anbieten zu können. Die 3S-Zentralen befinden sich meist in den großen Bahnhöfen und können telefonisch oder über die 3S-Rufsäulen 24 Stunden am Tag erreicht werden.

Weiterführende Informationen:
Außenbahnsteig
Außenbahnsteige sind Bahnsteige, an denen sich lediglich ein Gleis, das durch den Bahnhof führt, befindet; d.h., es bestehen nur auf einer Seite Möglichkeiten zum Ein-/Aussteigen. Auf der anderen Bahnsteigseite ist kein Gleis, sondern z.B. ein direkter Zugang zum Parkplatz oder zu einer Straße. Außenbahnsteige werden also nicht von Gleisen "eingeschlossen" oder "umschlossen".

Weiterführende Informationen:
AutoZug
Autoreisezug der Deutschen Bahn AG
Beim AutoZug (AZ) - oder auch Autoreisezug - ist es möglich, die Autos zusammen mit den Reisenden im Zugverband zu befördern. Dazu werden die Fahrzeuge an der Autoverladung auf Autotransportwagen verladen. Die Reisenden verbleiben auf kürzeren Strecken (z.B. Im Zugverkehr mit der Insel Sylt) in ihren Fahrzeugen oder genießen die Fahrt außerhalb ihrer Autos (vor allem auf größeren Strecken) in 'normalen' Personenwagons.

Weiterführende Informationen:
Bahnhofsmission
Nahaufnahme Bahnhofsmission - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken Seit nun über 110 Jahren sind auf vielen Bahnhöfen die Missionen der kirchlichen Hilfswerke Caritas und Diakonie vertreten. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter versuchen Probleme schnell, unbürokratisch und unentgeltlich zu lösen. Während der großzügig bemessenen Öffnungszeiten (oft auch rund um die Uhr) können von allen Menschen umfangreiche Serviceleistungen wie etwa Informationen, Auskünfte und Vermittlung von Hilfen in Anspruch genommen werden. Wer auf dem unübersichtlichen Bahnhof den Überblick verloren hat oder nach einer langen Reise einfach nur ausspannen will, ist bei der Bahnhofsmission herzlich willkommen. Der Begleitservice unterstützt schwache oder behinderte Menschen beim Ein- und Aussteigen und holt alleinreisende Kinder sicher und zuverlässig vom Zug ab. Ebenso können auch Hilfen an anderen Bahnhöfen vermittelt werden.

Weiterführende Informationen:
Foto von Michael P. Schmidt (01.03.2005): Bahnhofsmission im Kölner Hauptbahnhof
Bahnsteigabschnittsmarkierung
Nahaufnahme Bahnsteigabschnittsmarkierung - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken Häufig werden Bahnsteige in kleinere Abschnitte aufgeteilt, um den Standort bzw. den Haltepunkt von Fernverkehrszügen bzw. Wagen einfacher bestimmen und kennzeichnen zu können. Angezeigt werden diese Abschnittsmarkierungen durch Schilder am Bahnsteig (meist an der Überdachung). Mögliche Einteilungsbezeichnungen sind etwa Großbuchstaben (A, B, C usw.). Zu unterscheiden sind sie jedoch von den Gleisabschnittsmarkierungen.

Weiterführende Informationen:
Foto von Marco Krings (07.10.2005): Bahnsteigabschnittsmarkierung
Barrierefreiheit
Die Nutzungsmöglichkeit von Gegenständen, Gebrauchsgütern und Objekten durch alle Menschen ohne Einschränkungen wird mit "Barrierefreiheit" oder "Zugänglichkeit" bezeichnet.
Dazu zählt neben dem klassischen ebenerdigen (= stufenlosen) Zugang von Gebäuden für Rollstuhlfahrer/Kinderwagen etwa in Bahnhöfen die (akustische) Durchsage von Informationen über das Ziel, die Abfahrtszeit und den Gleis der nächsten Züge für blinde und sehbehinderte Menschen sowie die gleichzeitige Anzeige dieser Angaben in visueller Form (Schrift) für Gehörlose.
Eine Legaldefinition befindet sich in § 4 des Gesetzes zur Gleichstellung behinderter Menschen (Behindertengleichstellungsgesetz BGG):
"Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind."

Weiterführende Informationen:
BMAS
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Seit November 2005 ist das BMAS zuständig für die Belange und Teilhabe behinderter Menschen.

Weiterführende Informationen:
BMGS
Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung
Das BMGS war in der Zeit zwischen 2002 und 2005 das zuständige Ministerium für soziale Angelegenheiten, also auch für die Belange behinderter Menschen zuständig.
Seit der Bundestragswahl 2005 hat sich der Zuschnitt vieler Ministerien geändert; die Teilhabe behinderter Menschen gehört nun zum Aufgabenbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Weiterführende Informationen:
Bundespolizei
Nahaufnahme Bundespolizei - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken Seit dem 01.07.2005 heißt der ehemalige Bundesgrenzschutz (BGS) Bundespolizei. Sie nimmt die Aufgaben der klassischen Bahnpolizei etwa auf Bahnhöfen und Flughäfen wahr. Dazu gehört auch die Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, die auf einem Bahn- oder Flughafengelände begangen werden. Die Einsatzzentrale erreichen Sie unter der Hotline-Nummer (0 18 05) 23 45 66.

Weiterführende Informationen:
Foto von Marco Krings (11.08.2005): Fahrzeug der Bundespolizei Münster
CityNightLine
Nahaufnahme CityNightLine - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken Nachtzug der Deutschen Bahn AG
Der Citynightline (CNL) ist ein Nachtzug mit gehobenem Komfort und fährt in Deutschland, Österreich, in der Schweiz und in den Niederlanden.

Weiterführende Informationen:
Foto von Marco Krings (05.08.2004): Nachtzugwagen der Citynightline
D-Zug
Schnellzug der Deutschen Bahn AG
D-Züge sind Schnellzüge im Fernverkehr der Deutschen Bahn AG. Sie gehören jedoch nach der Nahverkehrszügeverordnung dem Nachteilsausgleich der unentgeltlichen Beförderung an.

Weiterführende Informationen:
DB-Pluspunkt
DB Pluspunkte sind vor allem an kleinen Bahnhöfen und Haltestellen zu finden. Sie bieten dem Reisenden Sitz- und Unterstellmöglichkeiten, Informationstafeln, Fahrkartenautomaten, Sprechsäule zur 3S-Zentrale und häufig auch Telefonzellen.
DB-RAN
Regionale Ansprechpartner Nahverkehr der Deutschen Bahn AG
Telefon-Hotline (0 18 03) 194 195
DB-Reisezentrum
Im Reisezentrum können Reisende Informationen, Auskünfte und Fahrkarten erhalten. Nur dort (und in den sonstigen Fahrkartenverkaufsstellen z.B. in Reisebüros) können Reservierungen von Schwerbehinderten (auch für die Begleitperson) vorgenommen werden. Die Reservierungen sind kostenlos und können nur gegen Vorlage des Schwerbehindertenausweises getätigt werden.
DB-Servicepoint
Servicepoints sind feste Anlaufpunkte in größeren Bahnhöfen, an denen Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG Auskünfte für Reisende erteilen. Häufig können von dort Durchsagen und auch Hilfeleistungen erbeten werden. Sie sind meist nicht rund um die Uhr besetzt, bieten sich aber als leicht auffindbarer Treffpunkt an.
DB-Servicestore
Servicestores sind kleinere Ladengeschäfte in Bahnhofsgebäuden zur Deckung des Reisebedarfs (hauptsächlich Lebensmittel).
Durchgangsbahnhof
Als Durchgangsbahnhof bezeichnet man einen Bahnhof, der den Eisenbahnbetrieb aus zwei Richtungen zuläßt.

Weiterführende Informationen:
Durchgangsgleis
Diese Gleise führen im Gegensatz zu Kopfgleisen die Strecke durch einen Bahnhof hindurch. Man gelangt entweder über Gleisquerungen, Über- oder Unterführungen zu den übrigen Bahnsteigen.
EC
Eurocity
Eurocity-Züge sind internationale Fernverkehrszüge der Deutschen Bahn AG, d.h. sie halten auch an Bahnhöfen außerhalb Deutschlands.

Weiterführende Informationen:
Einstiegshilfe
Überall dort, wo Stufen oder größere Höhenunterschiede (z.B. beim Einsteigen vom Bahnsteig in den Zug) zu überwinden sind, kommen Hilfen (Hublifte, automatische Rampen oder manuelle Überfahrtsbrücken) zum Einsatz. Diese befinden sich entweder am Bahnhof oder sie sind in den Schienenfahrzeugen installiert. Die Bedienung erfolgt durch Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG, der Bahnhofsmission, sonstiger sozialer Dienste oder durch die Bundespolizei, dem ehemaligen Bundesgrenzschutz (BGS).
Somit ist es möglich, auch mit dem Rollstuhl, mit Krankenfahrstühlen und großen Kinderwagen quasi wie ebenerdig in Wagen mit hohem Einstieg (meist älterer Bauweise) zu gelangen.
Endbahnhof
Der Bahnhof am Ende einer Strecke wird Endbahnhof genannt.
Euroschlüssel
Ein europaweit einheitliches Schließsystem ermöglicht den Zugang und die Benutzung von Behindertenanlagen wie etwa Behindertentoiletten oder Hebebühnen. Es besteht aus den beiden Komponenten "Euro-Zylinderschloß", das in die Anlagen eingebaut ist, und dem "Euroschlüssel", der nur unter bestimmten Voraussetzungen käuflich erworben werden kann.

Weiterführende Informationen:
EVU
Eisenbahnverkehrsunternehmen

Weiterführende Informationen:
Fallblattanzeiger
Ansichtstafeln, bei denen Informationen über automatisch wechselnde, fest bedruckte Karten bekannt gegeben werden, nennt man Fallblattanzeiger. Sie werden sehr oft in Zugzielanzeigern verwendet.
Gepäckförderband
Nahaufnahme Gepäckförderband - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken Auf einigen Bahnhöfen sind an einer der beiden Treppenseiten Förderbänder zum einfacheren Transport von schwerem Gepäck vorhanden. Die Bänder laufen nicht ständig (nur nach dem Abstellen von Gepäck am Anfang des Bandes) und die Förderrichtung richtet sich danach, am welchen Ende (oben oder unten an der Treppe) ein Gepäckstück abgestellt wird.
Foto von Michael P. Schmidt (02.09.2005): Gepäckförderband am Treppenaufgang in Heidelberg Hbf
Gleisabschnittsmarkierung
Nahaufnahme Gleisabschnittsmarkierung - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken Ein Gleis kann in mehrere Abschnitte unterteilt sein, so daß an einem Bahnsteig zwei oder drei Züge gleichzeitig zur Abfahrt auf demselben Gleiskörper bereit stehen können. Die Abschnitte werden durch Schrifttafeln am Bahnsteig angezeigt. Ihre Bezeichnung erfolgt etwa durch die Nennung von Himmelsrichtungen (Gleis 1 Süd, Gleis 1 Nord) oder durch Kleinbuchstaben (Gleis 2a, Gleis 2b). Zu unterscheiden sind sie von den Bahnsteigabschnittsmarkierungen.
Foto von Michael P. Schmidt (27.03.2006): Gleisabschnittsmarkierung (negative Darstellung) in Mainz Hbf
Gleisquerung
Nahaufnahme Gleisquerung - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken Um manche Bahnsteige (vor allem auf kleineren Bahnhöfen) erreichen zu können müssen oft sogenannte Gleisquerungen genutzt werden. Dieser Zugang verläuft direkt über ein oder mehrere Gleise, sodaß der Reisende an der Stelle das Gleis direkt überqueren muß. Die Bahnsteigkanten sind entweder abgesenkt oder mit einer zusätzlichen Stufe versehen.
Häufig werden Gleisquerungen auch bei älteren Bahnhöfen genutzt, um Bahnsteige ebenerdig zu erreichen; in vielen Fällen - wenn das Betreten z.B. durch Beschilderung verboten ist - ist dies nur nach vorheriger Rücksprache möglich (per Sprechanlage an der Querung oder nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung beim Mobilitätsservice bzw. der 3S-Zentrale der Deutschen Bahn AG).
Foto von Marco Krings (19.05.2005): Stufenlose Gleisquerung in Leschede
Gleiszugang
Der Gleiszugang ist der Verbindungsbereich zwischen dem Bahnhofsgebäude und den einzelnen Bahnsteigen/Gleisen. Oft findet man ihn in Form von Über- oder Unterführungen (inkl. Treppen, Rolltreppen, Rampen und Aufzügen) vor.
Hausbahnsteig
Nahaufnahme Hausbahnsteig - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken Der Bahnsteig, dessen eine Seite direkt am Bahnhofsgebäude liegt und auf dessen anderen Seite der Zugang zum ersten Gleis (vom Bahnhofsgebäude aus gesehen) ermöglicht, wird als "Hausbahnsteig" bezeichnet.

Weiterführende Informationen:
Foto von Michael P. Schmidt (19.10.2005): Hausbahnsteig Gleis 1 in Kaiserslautern Hauptbahnhof
IC
Nahaufnahme IC - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken Intercity
Intercity-Züge sind Fernverkehrszüge der Deutschen Bahn AG.

Weiterführende Informationen:
Foto von Marco Krings (12.08.2005): Intercity in Lippstadt
ICE
Nahaufnahme ICE - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken Intercityexpress
Der ICE ist der Hochgeschwindigkeitszug der Deutschen Bahn AG im Fernverkehr.

Weiterführende Informationen:
Foto von Marco Krings (19.07.2005): Intercityexpress auf dem Weg nach Hamm
IR
Nahaufnahme IR - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken Interregio
Der Interregio ist ein Fernverkehrszug der Deutschen Bahn AG.

Weiterführende Informationen:
Foto von Frank Winkel (09.04.2006): Interregio in Berlin-Schönefeld Flughafen
IRE
Interregio-Express
Der Interregio-Express ist ein Nahverkehrszug der Deutschen Bahn AG.

Weiterführende Informationen:
KBS
Kursbuchstrecke
Die Eisenbahnstrecken werden im Fahrplan (Kursbuch) anhand ihrer Streckennummer zugeordnet.

Weiterführende Informationen:
Knotenbahnhof
Bahnhöfe an denen mehrere Strecken zusammenführen bzw. abgehen werden als Knotenbahnhöfe bezeichnet. Diese zeichenen sich meistens durch eine höhere Anzahl von Bahnsteigen aus.

Weiterführende Informationen:
Kopfbahnhof
In Kopfbahnhöfen (auch "Sackbahnhöfe" genannt) enden die Gleise im Bahnhof. Reisende können die einzelnen Bahnsteige am Ende der Gleise (an ihrem Kopf) auf gleicher Ebene erreichen, ohne dafür Gleise überqueren zu müssen.
Kopfbahnhöfe finden Sie beispielsweise in Frankfurt/Main Hbf, Stuttgart Hbf, Leipzig Hbf oder Hamburg-Altona.

Weiterführende Informationen:
Kopfgleis
Diese Gleise enden im Gegensatz zu Durchgangsgleisen im Bahnhof und ermöglichen an ihrem Ende dem Reisenden, die einzelnen Bahnsteige am Ende der Gleise (an Ihrem Kopf) auf gleicher Ebene zu erreichen, ohne dafür Gleise überqueren zu müssen.

Weiterführende Informationen:
Mittelbahnsteig
Nahaufnahme Mittelbahnsteig - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken Mittelbahnsteige sind von Gleisen eingeschlossen, d.h. auf beiden Seiten kann in Züge ein-/ausgestiegen werden.

Weiterführende Informationen:
Foto von Michael P. Schmidt (12.08.2005): Mittelbahnsteig in Heidelberg-Kirchheim/Rohrbach
NE-Bahn
Nahaufnahme NE-Bahn - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken Nichtbundeseigene Eisenbahnen
Damit sind alle Eisenbahnunternehmen gemeint, die nicht zur Deutschen Bahn AG gehören.

Weiterführende Informationen:
Foto von Marco Krings (07.09.2005): Dieseltriebwagen der Prignitzer Eisenbahn in Lünen
Negative Darstellungsweise
Informationen werden in heller Schriftfarbe auf dunklem Hintergrund (z.B. weiße Schrift auf dunkelblauem Grund) dargestellt.
ÖPNV
Öffentlicher Personennahverkehr

Weiterführende Informationen:
Optische Bahnsteigkantenmarkierungen
... sind farblich vom übrigen Bahnsteigbelag abgehobene Platten oder Markierungen, die das Ende des Bahnsteigs zum Gleis hin aufzeigen. Häufig sind diese Markierungen auch dazu gedacht, den Sicherheitsabstand zum Gleis bei der Zugeinfahrt/Zugdurchfahrt einzuhalten. Sie befinden sich meist im Abstand vom circa 80 cm zum Bahnsteigrand oder direkt an der Bahnsteigkante.
Optische Stufenmarkierungen
... sind farblich vom übrigen Treppenbelag abgesetzte Markierungen, die eine Treppenstufe auf- oder abwärts anzeigen. Sie werden häufig in Form von gelben Streifen quer über die gesamte Treppenbreite verwendet. Die Markierungsstreifen befinden sich meist oben auf der Stufe direkt an ihrer Kante und sind ungefähr 5 cm breit.
Optisches und taktiles Wegleitsystem
... ist die Kombination aus einem optischen und einem taktilen Wegleitsystem.
Optisches Wegleitsystem
Optische Wegleitsysteme erleichtern Menschen mit vermindertem Sehvermögen erheblich ihre Orientierung. Es handelt sich häufig um farblich vom übrigen Bodenbelag abgesetzte Platten oder Markierungen, die sich über den gesamten Bereich zu einer Art "Orientierungsnetz" zusammenfügen. Damit fällt es leichter, Abzweige bzw. Kreuzungspunkte zu erkennen und so rasch und sicher ans gewünschte Ziel zu gelangen.
Oft sind die Platten des optischen Wegleitsystems auch geriffelt oder aufgerauht (="taktiles Wegleitsystem für Blinde") und ergeben zusammen dann ein "optisches und taktiles Leitsystem";.
Positive Darstellungsweise
Informationen werden in dunkler Schriftfarbe auf hellem Hintergrund (z.B. schwarze Schrift auf weißem Grund) dargestellt.
Querbahnsteig
In Kopfbahnhöfen bezeichnet man den im rechten Winkel zu den übrigen Bahnsteigen angeordneten Bereich, der am Ende der Gleise liegt und über den man ebenerdig andere Bahnsteige ohne Gleise zu überqueren betreten kann, als Querbahnsteig. Jedoch handelt es sich eigentlich nicht um einen "echten" Bahnsteig, da an ihm kein Gleis verläuft. Zu finden ist ein Querbahnsteig z.B. im Hauptbahnhof Leipzig.

Weiterführende Informationen:
RB
Nahaufnahme RB - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken Regionalbahn
Die Regionalbahn ist ein Nahverkehrszug der Deutschen Bahn AG.

Weiterführende Informationen:
Foto von Marco Krings (26.07.2005): Regionalbahn in Form eines Elektrotriebwagens der Baureihe 425 in Münster
RE
Nahaufnahme RE - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken Regionalexpress
Der Regionalexpress ist ein Nahverkehrszug der Deutschen Bahn AG.

Weiterführende Informationen:
Foto von Marco Krings (19.07.2005): Regionalexpress in Form eines Doppelstockzuges in Mersch
S
S-Bahn (Schnellbahn oder Stadtschnellbahn)
Die S-Bahn ist ein Nahverkehrszug in Ballungsgebieten.

Weiterführende Informationen:
S-Bahn
Nahaufnahme S-Bahn - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken Schnellbahn oder Stadtschnellbahn
Die S-Bahn ist ein Nahverkehrszug in Ballungsgebieten.

Weiterführende Informationen:
Foto von Marco Krings (02.10.2005): S-Bahn der Baureihe 481 im Berliner Bahnhof Alexanderplatz
Sackbahnhof
In Sackbahnhöfen (= "Kopfbahnhöfe") enden die Gleise im Bahnhof. Reisende können die einzelnen Bahnsteige am Ende der Gleise (an ihrem Kopf) auf gleicher Ebene erreichen, ohne dafür Gleise überqueren zu müssen.
Kopfbahnhöfe finden Sie beispielsweise in Frankfurt/Main Hbf, Stuttgart Hbf, Leipzig Hbf oder Hamburg-Altona.

Weiterführende Informationen:
SPNV
Schienenpersonennahverkehr

Weiterführende Informationen:
Stadtbahn
Nahaufnahme Stadtbahn - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken Die Stadtbahn ist eine Mischform verschiedener Verkehrssysteme (Straßenbahn, U-Bahn, S-Bahn). So fahren z.B. in Karlsruhe die Stadtbahnen innerstädtisch als Straßenbahn und außerstädtisch als S-Bahn. So fahren etwa die Stadtbahnen in Bielefeld und Hannover unter- und oberirdisch, wodurch Straßenbahn und U-Bahn miteinander kombiniert werden.

Weiterführende Informationen:
Foto von Marco Krings (31.03.2005): Stadtbahn der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft in Bruchsal
Straßenbahn
Nahaufnahme Straßenbahn - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken Straßenbahnen sind schienengebundene Verkehrsmittel des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Sie verkehren üblicherweise im Stadtbereich, wobei die Gleise in der Straße verlegt sind. Um die Bahnen schneller fahren lassen zu können, werden Streckenabschnitte auch auf seperaten Bahnkörpern verlegt, und somit gleichzeitig eine Trennung zwischen Straßenverkehr und Straßenbahnschienen erzielt. Straßenbahnen fahren u.a. in Heidelberg, Mannheim, Bremen und Magdeburg.

Weiterführende Informationen:
Foto von Marco Krings (02.10.2005): Straßenbahn der Berliner Verkehrsbetriebe am Alexanderplatz in Berlin
Stumpfgleis
Wenn sich ein Gleis am Ende eines Mittelbahnsteigs befindet und dort endet spricht man von einem Stumpfgleis. An einem Bahnsteig mit Stumpfgleis befinden sich also nicht nur zwei Gleise (einer links und einer rechts vom Bahnsteig), sondern drei oder mehr. Der Bahnsteig reduziert sich im Bereich des Stumpfgleises in seiner Breite (meist um die Hälfte) und an der Stelle des so "gewonnen" Platzes befindet sich der Stumpfgleis.
taktil
= ertastbar, über den Tastsinn wahrnehmbar
Taktile Bahnsteigkantenmarkierungen
... bestehen aus geriffelten oder aufgerauhten Bodenplatten oder Markierungen, die das Ende des Bahnsteigs zum Gleis hin aufzeigen. Häufig sind diese Markierungen auch dazu gedacht, den Sicherheitsabstand zum Gleis bei der Zugeinfahrt/Zugdurchfahrt einzuhalten und befinden sich entweder direkt an oder in einem Abstand von ungefähr 80 cm von der Bahnsteigkante.
Taktile Stufenmarkierungen
... sind geriffelte, aufgerauhte oder tastbare Markierungen (z.B. flache runde Knubbel), die eine Treppenstufe auf- oder abwärts anzeigen. Die Markierungen befinden sich meist oben auf der Stufe direkt an ihrer Kante und sind ungefähr 5 cm breit.
Taktiles Wegleitsystem
Taktile Wegleitsysteme ermöglichen blinden und sehbehinderten Menschen sich selbständig und sicher zu orientieren bzw. sich fortzubewegen. Das Leitsystem besteht aus geriffelten oder aufgerauhten Platten, die in einer Linie wie ein Pfad durch den Bahnhof verlegt sind (die Riffelung zeigt in Laufrichtung). Abzweige und Kreuzungspunkte werden am besten durch Platten, die um 90 Grad gedreht sind (die Riffelung verläuft also quer zur Laufrichtung), signalisiert. Diese können dann mit einem Blindenstock ertastet werden. Häufig haben die geriffelten Platten eine andere Farbe als der übrige Bodenbelag - somit ist gleichzeitig ein optisches Leitsystem damit verbunden und man spricht von einem "optischen und taktilen Wegleitsystem".
TCV-Tarif
Tarif commun pour voyageurs
Der TCV-Tarif ist der Eisenbahntarif für Personen und Gepäck im internationalen Eisenbahnverkehr.
TGV
Nahaufnahme TGV - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken train à grande vitesse
Der TGV (train à grande vitesse) ist ein französischer Hochgeschwindigkeitszug und fährt überwiegend in Frankreich. In Deutschland verbindet er Stuttgart mit Paris über Straßbourg.

Weiterführende Informationen:
Foto von Rüdiger Frey (26.05.2007): TGV im Stuttgarter Hbf
Thalys
Nahaufnahme Thalys - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken Der Thalys ist ein europäischer Hochgeschwindigkeitszug im internationalen Fernverkehr. In Deutschland verkehrt der Thalys von Köln nach Brüssel und Paris über Aachen.

Weiterführende Informationen:
Foto von Cristoph Schmitz (09.11.2006): Thalys auf den Weg von Köln nach Paris in Horrem
Treppensteighilfe
Treppen stellen ein unüberwindliches Hindernis z.B. für Rollstuhlfahrer dar, falls es keine alternativen Wege wie etwa Aufzüge oder Rampen gibt und/oder kein Treppenlift als Treppensteighilfe zur Verfügung steht. Sie sind meist auf einer Seite der Treppe angebracht und können in vielen Fällen vom Reisenden selbst ohne Hinzuziehung von Bahnhofspersonal bedient werden.
Turmbahnhof
Einen Durchgangsbahnhof, an dem sich Gleisstrecken aus verschiedenen Richtungen kreuzen, nennt man Turmbahnhof. Die Strecken werden in unterschiedlichen Ebenen geführt, sodaß für den Eisenbahnverkehr ein kreuzungsfreier Streckenverlauf möglich ist. Turmbahnhöfe sind z. B. Osnabrück Hbf und Köln Messe/Deutz.

Weiterführende Informationen:
U-Bahn
Nahaufnahme U-Bahn - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken Untergrundbahn
Die U-Bahn ist wie die Straßenbahn ein schienengebundenes Verkehrsmittel des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). U-Bahnen verkehren unterirdisch und haben ein eigenes unabhängis Streckennetz. U-Bahnen sind in Deutschland in Berlin, Hamburg, München und Nürnberg zu finden.

Weiterführende Informationen:
Foto von Marco Krings (02.10.2005): Zug der U-Bahn-Linie 8 nach Wittenau in Berlin
Wagenstandsanzeiger
Nahaufnahme Wagenstandsanzeiger - Zur vergößerten Ansicht bitte klicken Auf Bahnsteigen, an denen Fernverkehrszüge verkehren, gibt es grafisch gestaltete Anzeigen, die die genauen Haltepunkte der einzelnen Wagons wiedergeben. Sie werden als Wagenstandsanzeiger bezeichnet und sind oft in Form von Schaukästen neben den Ankunfts- und Abfahrtsplänen zu finden.

Weiterführende Informationen:
Foto von Michael P. Schmidt (02.09.2005): Wagenstandsanzeiger im Heidelberger Hauptbahnhof
WAP
Wireless Application Protocol
Mit dem WAP-Protokoll können Mobiltelefone Webseiten darstellen.

Weiterführende Informationen:
WML
Wireless Markup Language
WML ist die Programmiersprache, um Webseiten per WAP auf Mobiltelefonen darzustellen.

Weiterführende Informationen:
Zugänglichkeit
Die Nutzungsmöglichkeit von Gegenständen, Gebrauchsgütern und Objekten durch alle Menschen ohne Einschränkungen wird mit "Barrierefreiheit" oder "Zugänglichkeit" bezeichnet. Näheres finden Sie oben beim Begriff "Barrierefreiheit".
Zugzielanzeiger
Auf fast jedem Bahnsteig befinden sich Anzeigetafeln, die die Bezeichnung des Gleises, das Ziel (Endstation) des nächst einfahrenden Zuges, einige Zwischenhalte, seine Abfahrtszeit, sein Zugtyp (ICE, RE usw.), seine Zugnummer und ggf. Verspätungszeiten bzw. sonstige Hinweise bekannt machen. Diese Anzeigetafeln nennt man Zugzielanzeiger. Sie treten in statischer Form, d.h. die Gleisbezeichnung und das Ziel werden immer unverändert (z.B. "Richtung Heidelberg Hbf") dargestellt, oder in variabler Form, d.h. alle angezeigten Informationen ändern sich von Zug zu Zug, auf. Die älteren Anzeiger stellen die Informationen in positiver, die neueren in überwiegend negativer Darstellungsweise dar. Bei variablen Zugzielanzeigern gibt es digitale Darstellungsformen (z.B. TFT-Displays) oder automatisch wechselnde fest bedruckte Karten (sog. Fallblattanzeigen).

Weiterführende Informationen:

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